Blaurackentag

25. Juni 2016

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Der Blaurackentag begann mit einem Vortrag von Mag. Michael Tiefenbach, dem neuen Artenschutzbeauftragten der Steiermark. Er erzählte von seiner Forschungsarbeit über die Blauracken und gab auch einen Überblick über die Bestandessituation. 5-6 Paare gibt es zur Zeit, doch nicht alle haben mit der Brut begonnen. Das liegt oft auch am Alter der Vögel. Manche sind einfach noch zu jung und unerfahren. Bis zu acht Jahre alt werden unsere Blauracken. Im Winter ziehen sie sich in ein Gebiet in Südafrika zurück. Neueste Forschungen weisen auf die Verkleinerung des Überwinterungsgebiet in Afrika hin, was natürlich für den Gesamtbestand der Blauracken bedrohlich sein kann. Mittels Geolokation kann der Aufenthaltsort einer Blauracke am Zug auf 100 Kilometer nach der Zeit genau festgestellt werden.

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Große Nachfrage bei Streuobstschnittkurs

28. März 2015

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Streuobstmeister Hans Kern, Kassierstellvertreter des Blaurackenvereines und passionierter Obstfan brachte die anwesenden wissbegierigen  Obstgartenbesitzer in seinen Bann. Im Naturschaugarten Stainz/Straden zeigte er an den alten Sorten sein fundamentales Wissen und seine Art des Streuobstschnittes. Aber auch der Umgang mit dem Boden und den Nützlingen liegt im am Herzen. Neben dem Formieren junger Bäume wurde auch ein Ertragsschnitt auf anwachsendem Ertragsalter und ein Verjüngungsschnitt eines Hauptertragsbaumes gezeigt. Zum Kurs eingeladen haben der Blaurackenverein L.E.i.V., die Naturparkakademie und der Obst-, Wein- und Gartenbauverein Straden. Den ganzen Beitrag lesen »

Vogelsang in Au und Flur

22. März 2015

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Am Wahltag (Gemeinderatswahl in der Steiermark) geht man normalerweise in die Wahlzelle zur Abstimmung. Unsereins geht auf Stimmenfang. Nicht unter den Menschen, sondern unter den Vögeln. In Unterpurkla trafen sich 30 Stimmenfänger und unter der Anleitung von Mag. Michael Tiefenbach wurden dann auch viele Vogelarten festgestellt. Die Murauen wurde auch deshalb für die Exkursion ausgewählt, weil dort spezielle Vogelarten heimisch sind, die man nicht überall in der Steiermark antrifft. Vor allem die Spechte und Meisen bilden im Frühjahr die Vorhut der Singvögel, bevor die Zugvögel sich zum Standvolk dazugesellen. Man muß auch früh aufstehen, um den Stimmen zu lauschen. Mittags rufen die Vögel meist nicht mehr oder zumindest nicht mehr so freudig wie in der Morgendämmerung. Das diesige Licht schützt noch vor Fressfeinden und wird dementsprechend ausgenutzt. Die Highlights diesmal waren sicher Mittel- und Kleinspecht, die sich paarweise feststellen liesen. Dazu konnten wir auch noch eine Heckenbraunelle, einen Kernbeisser, einen Waldbaumläufer, eine Goldammer und diverse Allerweltsarten sehen und hören. Nächsten Sonntag gibt es eine Wiederholung der Veranstaltung zur Festigung des Erlernten. Danke der Naturparkakademie, die diesen Kurs unterstützt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

GIS-Schulung in Seggauberg

22. Januar 2013

Die Gebietsbetreuer der steirischen Europaschutzgebiete haben mit mannigfachen Aufgaben zu tun. Darunter auch technische Anforderungen im EDV-Bereich. Damit der Ablauf von Förderungen und Ansuchen in den Schutzgebieten planmäßig stattfinden kann, sind Schulungen im Bereich der Datenverarbeitung und Plangestaltung immer wieder zu absolvieren. Regelmäßig finden diese Schulungen statt. Die Steirische Naturparkakademie organisiert diese von Mag. Helmut Kammerer durchgeführten Seminare. Diesmal fand die Schulung in Seggauberg (Südsteiermark) beim Hasenwirt statt. Den ganzen Beitrag lesen »

Pilzkurs in Wenigzell – Bratlalm

25. September 2012

Für alle, die auch im montanen Bereich an einem Pilzkurs teilnehmen möchten ergibt sich dazu eine Gelegenheit am Samstag, dem 29. September um 09:30 Uhr auf der Bratlalm. Exkursionsleiter ist wieder Heinz-Detlef Prelicz aus Unterpurkla bei Halbenrain. Die Veranstaltung wurde von Mag. Emanuel Trummer, Gebietsbetreuer des Europaschutzgebietes Steirisches Jogel- und Wechselland zusammen mit der Steirischen Naturparkakademie organisiert. Auch der Tourismusverband Wenigzell beteiligt sich an der Organisation. Der Artenreichtum steirischer montaner Wälder ist weit über das Land hinaus bekannt. Reichliche Ausbeute ergab eine Vorbegehung mit Kollegen Mag. Bernard Wieser am Dienstag.