Pilzausstellung beim Feldbacher Tabor

21. September 2017

Eine Woche Regen und die Pilze sprießen. Ein Grund genau jetzt eine Pilzausstellung zu machen um den Vulkanländern ihre wertvolle Natur etwas näher zu bringen. Schon im Vorjahr war mit der Stadt Feldbach eine Pilzausstellung vorbesprochen worden. Ca. 300 Pilzarten, das ist das Ziel der Ausstellung, sind häufig zu finden. Mit folierten Bildern und Pilzen aus dem Wald zum Angreifen, Beschnuppern und Befühlen soll dieses Ziel erreicht werden. Mag. Bernard Wieser gibt täglich Auskunft. Zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr bis zum 29. September soll die Ausstellung aufrecht erhalten und betreut werden. Solange uns dieses günstige Wetter begleitet ist dies möglich. Man kann seine Funde mitbringen um sie bestimmen zu lassen, aber bitte mitsamt Stiel und nur frische Pilze. Alles andere landet sofort in der Kompostkiste und geht retour in den Wald. Den ganzen Beitrag lesen »

Trüffelzeit

11. Dezember 2016

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Sie sind schwer zu finden, die unterirdisch wachsenden Trüffel, für die meisten Menschen nicht zugängig, weil unser Geruchsinn schon zu sehr verkümmert ist. Vielmehr müßte man von den Trüffeln als Artengruppe sprechen, die auf mehrere Gattungen aufgeteilt sind. Sie sind Mykorrhizapilze und brauchen einen Partner. In unserer Gegend sind es meist Laubgehölze. Doch einige Arten kommen auch bei den Nadelbäumen oder bei Gräsern und Kräutern vor. Die Fichtenpartner bevorzugen höher liegende Areale, was auch auf die ursprüngliche Verbreitung der Fichte hinweist. Das Auftreten der Trüffel zieht sich vom Hochsommer bis in den Jänner. Die Sommertrüffel (Tuber aestivum) dürfte die häufigste essbare Art in Österreich sein. Seltener ist die Wintertrüffel (Tuber brumale) und deshalb in den südlichen Ländern, wo diese Pilze auch gehandelt werden, teurer. Bis zu € 16.000 für eine Knolle wurde schon gezahlt für die Weiße Trüffel (Tuber magnatum), die in Istrien vorkommt. So lange die Trüffel hart in ihrer Konsistenz ist, ist sie noch essbar. Man sieht dann noch die weißen Linien im Schnitt, die im Alter verschwinden. Der Fruchtkörper hat meist eine Einkerbung an seiner Basis. Den ganzen Beitrag lesen »

Internet-Naturführer ist online

9. Mai 2014
Die macher des Internet-Naturführers von links: Bernd Gerstl, Bernd Wieser, Michael Fend, Josef Ober

Die Macher des Internet-Naturführers von links: Bernd Gerstl, Bernd Wieser, Michael Fend, Josef Ober

Nun ist es endlich soweit. Gemeinsam mit dem Steirischen Vulkanland konnte der Verein Lebende Erde im Vulkanland einen Traum verwirklichen. Als erste österreichische Region hat man einen Internet-Naturführer www.natur.vulkanland.at geschaffen, der sich sehen lassen kann. Derzeit sind 1330 Arten zu erkunden. In Zukunft sollen 5000 Arten den Naturführer füllen und umfassende Informationen der Bevölkerung anbieten. Den ganzen Beitrag lesen »

Buchpräsentation Naturführer Steirisches Vulkanland

18. Januar 2014

Ein Jahr Arbeit stecken in dem Naturführer Steirisches Vulkanland und damit meinte Mag. Emanuel Trummer das Zusammentragen der Informationen, Bilder und Geschichten, die die Grundlagen dieses regionalen Werkes darstellen, die Layoutierung und die Korrekturlesungen. Dahinter stecken jedoch noch 2 Jahrzehnte Forschungsarbeit, die vor allem vom Verein L.E.i.V. aber auch vom Land Steiermark und den Forschern oft in Eigenregie getragen wurden. Gute 20 Jahre haben sich die Forscher in den Hotspots des Vulkanlandes umgesehen und schließlich beinahe 10.000 Arten erhoben. Davon konnte nun ein representativer Ausschnitt von 700 bebilderten Arten in 38 vorhandenen Lebensräumen, 30 Artengruppen und fünf Vorspannartikel über Geologie, Klima, Naturschutz, Kulturlandschaftsgeschichte und Jagd festgehalten und einem Publikum in der Raiffeisenbank Feldbach präsentiert werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Geologie trifft Vulkanland – Teil II

15. September 2013

Blick von Tieschen nach Frutten-Gießelsdorf

Nachdem der Vorabend mit einem Vortrag über den Vesuv von Peter Suhr und mit einer Würdigung des Werkes von Prof. Dr. Arthur Winkler-Hermaden samt Weinverkostung im Langen Keller des Weingutes Winkler-Hermaden endete, ging es am 2. Tag des Symbosiums in Kapfenstein um die Oberflächengestaltung des Vulkanlandes. Warum die Westhänge relativ steil und die Osthänge eher flach auslaufen erklärte Geologieprof. Kurt Stüwe von der UNI Graz. Den ganzen Beitrag lesen »