Schlafbaum für Waldohreulen

4. Januar 2018

Selten sammeln sich die Waldohreulen um gemeinsam den Winter auf einer Schlafstelle zu verbringen. Passiert ist dies in diesem Winter in Straden. Mindestens 7 Waldohreulen kauern in den Ästen einer Fichtengruppe und es könnten noch mehr werden. Bilder stammen von Herrn Flor aus Straden. Den ganzen Beitrag lesen »

Flüchtlinge unterstützen Anlage einer Naturschutzwiese

2. April 2016

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Im Brutgebiet der Blauracke konnte der Verein L.E.i.V. ettliche Ackerflächen anpachten. Darunter auch Ackerflächen, die zuvor jahrelang bereits als Bioacker bewirtschaftet wurden. Eine dieser Flächen wird nun in eine Wechselwiese überführt, weil in diesem Ried alle Wiesen umgebaut worden waren. Schon im Vorjahr hat die Anlage eines Ökostreifens entlang dieses Ackers ein Blaurackenbrutpaar anglockt. Nun gab es ein massives Ampfer- und Distelproblem am angrenzenden Acker. Mechanisch kann dagegen kaum etwas gemacht werden und Chemie wird vom Verein L.E.i.V. nicht verwendet. Also musste mit händischer Arbeit das fast 1,8 ha große Feld von Ampferpflanzen befreit werden. Für die in Straden untergebrachten Flüchtlinge war es eine Gelegenheit ihre Solidarität zu zeigen und sich einzubringen. In ehrenamtlicher Arbeit und unter Anleitung von Mag. Bernard Wieser arbeiteten 10 Flüchtlinge 3 Tage lang mit dem Erfolg, dass der Ampferbestand größtenteils entfernt werden konnte. Im Anschluss erfolgte eine Neueinsaat der Fläche durch Gerhard Neuwirth und das Errichten von Ansitzwarten durch die Mitarbeiter des Vereines. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobst-Kartierung beim Blaurackenverein

29. September 2013

Michael Suanjak mit L.E.i.V.-Mitarbeiter Sebastian Leitgeb bei der Streuobstkartierung

40 Streuobstgärten, einige sehr große, viele sehr kleine Gärten, werden inzwischen vom Blaurackenverein bewirtschaftet. Nur die Wiesen zu mähen und das Obst zurück zu lassen, war uns nicht genug. Deshalb haben wir uns zur Ernte und zur Vermarktung des Streuobstes entschlossen. Dazu braucht es Übersicht und Planung. Zuerst galt es einen geeigneten Lagerkeller für das Obst und die Erzeugnisse zu finden. Mit dem Resch-Anwesen in Dirnbach wurde entsprechende Infrastruktur hinzugepachtet und adaptiert. Nicht nur das Heu wird dort eingelagert, sondern auch die Maischen und das Lagerobst. Streuobst ist begehrt. Unser Bio-Status wird uns in Zukunft eine Abnahme garantieren. Organisiert werden müssen nun die zeitgerechten Ernten einzelner Sorten und des Pressobstes. Dazu verhilft uns Dr. Michael Suanjak mit seiner Kartierung. Über die Kartierung wissen wir nicht nur, wo die einzelnen Bäume einer Sorte stehen, sondern auch die Reifezeiten, den Zustand der Bäume, den Badarf an neuen Pflanzen in den Streuobstgärten. Die Nachzucht seltener Sorten mit Biostatus wird ebenfalls Michael Suanjak, der eine Bio-Streuobstschule betreibt, garantieren. Biologisches, unbehandeltes Lagerobst ist übrigends bis ins späte Frühjahr bei uns erhältlich. Im Gegensatz zu den europäischen Bio-Richtlinien verwenden wir im Bio-Obstbau überhaupt keine zusätzlichen Mittel. Den ganzen Beitrag lesen »