Streuobst-Schnittkurs 2018

30. März 2018

Reger Andrang herrschte beim diesjährigen Streuobst-Schnittkurs im Naturschaugarten Stainz bei Straden. Zusammen mit dem Obst- Wein- und Gartenbauverein hat der Blaurackenverein eingeladen mit Hans Kern das Streuobstschneiden zu erlernen. Zuvor aber hielt Bernd Wieser noch einen Vortrag über die Tätigkeiten des Vereines im Bereich der Nachzüchtung von Streuobst-Sorten. Dann aber wurden die Obstbäume im Garten geschnitten. Es gab Gelegenheit, selbst Hand an zu legen. Auch der Erzeihungsschnitt bei den neu gesetzten Bäumchen gehörte dazu. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobst-Schnittkurs im Naturschaugarten

18. März 2017

Die Teilnehmerzahl beim jährlichen Streuobst-Schnittkurs des Vereines L.E.i.V. steigt von Jahr zu Jahr. Viele wissen oft nicht, was sie mit ihren geerbten oder gekauften Streuobstgärten tun sollen. Das Grundwissen über den richtigen Schnitt der Bäume, über die Pflege, Düngung, Krankheiten, Schädlinge, Sortenauswahl und die ökologischen Zusammenhänge geben Hans Kern und Bernd Wieser gerne an die Teilnehmer weiter. Doch das wichtigste ist der Kontakt zu jemanden, der Hilfestellung geben kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Große Nachfrage bei Streuobstschnittkurs

28. März 2015

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Streuobstmeister Hans Kern, Kassierstellvertreter des Blaurackenvereines und passionierter Obstfan brachte die anwesenden wissbegierigen  Obstgartenbesitzer in seinen Bann. Im Naturschaugarten Stainz/Straden zeigte er an den alten Sorten sein fundamentales Wissen und seine Art des Streuobstschnittes. Aber auch der Umgang mit dem Boden und den Nützlingen liegt im am Herzen. Neben dem Formieren junger Bäume wurde auch ein Ertragsschnitt auf anwachsendem Ertragsalter und ein Verjüngungsschnitt eines Hauptertragsbaumes gezeigt. Zum Kurs eingeladen haben der Blaurackenverein L.E.i.V., die Naturparkakademie und der Obst-, Wein- und Gartenbauverein Straden. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobst – Schnittkurs – Abschluss der Arbeit im Struobstgarten

30. März 2014
Hans Kern aus Oberraktisch

Hans Kern aus Oberraktisch

Hans Kern aus Oberrakitsch ist bekannt unter den Radkersburger Streuobstgartenbesitzern. Er hat in den letzten Jahren Methoden entwicklet, die im Streuobstbereich zu einer Verbesserung der Vitalität von Streuobstbäumen und Boden führen. So gelingt es ihm, den Humus aufzubauen, ohne das Problem mit den Wühlmäusen zu forcieren. Hier wiederspricht er der gängigen Lehrmeinung alles alte Streuobstmaterial aus dem Garten zu entfernen und vielleicht noch einen Rasen im Untergrund zu erhalten. Vielmehr setzt er auf die Kraft der Brennnessel, wenn er das Schnittmaterial zerkleinert und liegen läßt, Rindenabfälle aus dem Wald hinzufügt und den Rasenschnitt unter den Bäumen in dünner Auflage lagert.

Beim Schnitt werden die Wassertriebe nicht entfernt, aber zum Teil auf wenige Augen reduziert. Die Haupttriebe werden immer noch ungeschnitten enden, es sei den eine Übergipfelung der einzelnen Triebe findet statt. Dann führt ein tiefer liegender Ast das Leben im Trieb weiter und die Wasservesorgung, sprich der Zug, der aus dem Boden die Nährstoffe mit sich bringt wird nicht unterbrochen. Je kümmerlicher ein Baum wächst, desto mehr muss man ihn schneiden. Je stärker, desto weniger. Hans Kern zeigt seine Bilder von üppig fruchtenden Apfelbäumen. Er selbst hat über 20 alte Sorten in seinen beiden Obstgärten. Es ist sein größtes Hobby, obwohl er schon die 70 ankrazt. So wird er rundherum gebucht, um die Streuobstbäume zu schneiden. Als zusätzliches Hobby engagiert er sich im Blaurackenverein, weil er überzeugt davon ist, wie sehr wir die Natur brauchen. Den ganzen Beitrag lesen »

Obstschnittkurs im Naturschaugarten

24. März 2013

Hans Kern aus Oberraktisch ist nicht nur ehemaliger Kassier beim Verein L.E.i.V., sondern auch schon seit vielen Jahren Kursleiter des Streuobst-Schnittkurses. Zuerst gab es jedoch einen Kurzvortrag von Bernd Wieser über die Geschichte der Obstbäume. Aus zwei Verbreitungsgebieten, dem zentralasiatischen Raum und der Umgebung des Schwarzen Meeres stammen die Ursorten von Apfel und Birnen. Schon die alten Griechen kannten die Veredelung und über die Römer gelang dieses Wissen auch nach Mitteleuropa. Nach den Römern pflegten die Mönche in den Klöstern diese Kulturen,bevor man der landwirtschaftlichen Bevölkerung vorschrieb, Gärten anzulegen, in denen auch Obst für den Winter angebaut wurde. Im Mittelalter begann eine neue Gartenkultur und neue Sorten wurden gezüchtet. Eine unüberschaubare Anzahl dieser Sorten bewegte Erzherzog Johann dazu, in Steiermark eine Übersicht, Auswahl und Empfehlung von Sorten zu veranlassen. Hoch-, Mittel- und Niederstammwirtschaft, sowie die Intensivobst-Spindelkulturen waren immer wirtschaftlich bedingte Umstellungen im Obstbau. Heute gilt es, die Mittel- und Hochstammkulturen zu schützen, weil sie ökologisch hochwertig und sortenmäßig von Aussterben bedroht sind. Den ganzen Beitrag lesen »