Entmistelung

27. Februar 2016

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Viele Streuobstgärten werden schon seit Jahren nicht mehr gepflegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Misteln auf den Ästen breit machen. Die Mistel hat eine raffinierte Verbreitungsstrategie. Sie produziert weiße Beeren, die von Zugvögeln, meistens Drosseln während der Winter- und Frühjahrsmonate gefressen werden und über deren Kot wieder auf einen anderen Astplatz gelangen. Der Kot enthält den Samen mit einer klebrigen Hülle und dient gleichzeitig der Erstdüngung des Keimlings. Der Keimling haftet mit einer Scheibe am Ast und schickte eine Wurzel in die Wasserleitbahnen des Baumes, die in Richtung Stamm wächst. Dieses sogenannte Haustorium kann viele Zentimeter lang sein und zapft schließlich die Wasserleitbahnen an, um der Mistel Wasser und Minaralsalze zu sichern. Es nützt also nichts, wenn man nur die Mistel entfernt ohne die parasitische Wurzel. Die Mistel betreibt selbst Fotosynthese und ist daher grün. Neben der gefürchteten Laubholzmistel, die auch auf vielen anderen Baumarten vorkommt, gibt es auch die Kiefern- und die Tannenmistel. Eine weitschichtig verwandte Art bei uns ist noch die Eichen-Riemenmistel, deren Beeren gelb sind. Das die Misteln in einem Bestand auch nach der Pflege immer wieder auftauchen, liegt an ihrem versteckten Lebensstil. Sie können einige Jahre unentdeckt unter der Rinde schlafen, bis sie plötzlich wieder austreiben. Den ganzen Beitrag lesen »

Baumschnitt

15. Januar 2016
Alois und Sebastian legen los

Alois und Sebastian legen los

Es ist jetzt Zeit, die Streuobstbäume von Totholzteilen zu befreien. Dies nicht nur wegen der Obstaumhygiene sondern auch wegen der Sicherheit im Obstgarten und der künftigen Wiesenarbeiten. Den ganzen Beitrag lesen »

Streuobstaktion in den L.E.i.V.-Gärten

3. September 2013

7 Freiwillige des Vereines haben mitgeholfen die Ernte in den Streuobstgärten vorzubereiten. Dazu mußten die bereits abgefallenen Früchte (unbrauchbar aufgrund von Insektenbefall, Trockenschäden, etc) zur Seite gerecht werden, damit dann das Pressobst geerntet werden kann, wenn es reif wird. Außerdem wurden erste Früchte eingelagert. Diese werden als Speiseobst ab Hof verkauft.  In vielen Gärten drohen die Obstbäume unter der Last der Äpfel zusammen zu brechen. Deshalb wurden die Bäume oder zu schwere Äste abgestützt. Es ist noch viel Arbeit vor uns, denn wir bewirtschaften an die 30 Obstgärten. Wir wollen die alten Sorten unbedingt erhalten und streben deshalb nach der optimalen Nutzung. Deshalb wurde auch mit Dr. Michael Suanjak ein Experte beauftragt, die Sorten zu bestimmen, einen Obstkataster zu entwerfen und Vorschläge für die Pflegemaßnahmen und Nachpflanzungen zu erarbeiten, die dann im Laufe der nächsten Jahre umgesetzt werden sollen. Den ganzen Beitrag lesen »