Der Weg der Mur auf Bildern

8. April 2016

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Das Österreichische Bundeskanzleramt und die Botschaft der Republik Kroatien stellten den Österreichischen Nationalparkmalern und dem Internationalen Murschutzkomitee das Palais Porcia im 1. Wiener Bezirk für eine Ausstellung zur Verfügung. Hannelore Nenning und Susanne Steinbacher haben zusammen mit ihren Kollegen aus ganz Österreich eine umfassende Ausstellung über ein Jahr lang vorbereitet und dazu Exkursionen mit Hilfe regionaler NGO`s auf der Mur  vom Lungau über die Österreichisch-Slowenische Grenzmur bis ins Medjimurje Gebiet zur Mündung in die Drau bei Legrad durchgeführt. Zur Vernissage waren über 150 Gäste gekommen. Dr. Manfred Matzka begrüßte im Namen des Bundeskanzleramtes und wies auf eine jahrelange Tadition mit Hannelore Nenning und den NationalparkmalerInnen hin, Dr. Zdenka Weber freute sich im Namen der Botschaft der Republik Kroatien, dass Österreichische Künstler in Österreich auch die Schönheiten der Nachbarländer präsentieren, Mag. Sinisa Golub, Naturparkdirektor in Medjimurje und kroatischer Sprecher des Murschutzkomitees hingegen hob die Schönheit der Murauen in Kroatien hervor, die Drau wäre ja in ihrem Flusslauf durch die Wasserkraftwerke total zerstört worden und nun habe man nur noch dieses Flussjuwel. Viele Menschen kommen, um das noch zu erleben. Schließlich hielt Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch, der auch lange Jahre das Naturhistorische Museum in Wien leitete, eine Laudatio auf die Kunst der NationalparkmalerInnen, mit welchen ihn schon seit 1991 gemeinsame Projekte zu den Österreichischen Naturjuwelen verbinden. Er lies seinen Ärger über die Märchen der Wasserkraft-Energieversorger freien Lauf, weil man die Menschen in Österreich für blöd verkauft. Auch wenn man unter Waffengewalt die restlichen Flussläufe Österreichs verbauen würde, würde dies zu keiner Entspannung am Energiemarkt führen und sicher nicht dazu beitragen die erforderlichen Zuwachsraten zu decken. Vielmehr würde man die letzten Natursehenswürdigkeiten Österreichs zerstören. „Danke Wasserkraft“, die Werbung der beiden ORF-Blödler Stermann & Grissemann für den Verbund, sei ein Hohn auf die Wunden der Natur. Der anhaltende Applaus war ein Zeichen für die negative Einstellung der anwesenden Zuhörerschaft zur Wasserkraft. Matija Posavec eröffnete schließlich im Name der Gespanschaft Medjimurje die Ausstellung und das Buffet. Den ganzen Beitrag lesen »