Trüffelzeit

11. Dezember 2016

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Sie sind schwer zu finden, die unterirdisch wachsenden Trüffel, für die meisten Menschen nicht zugängig, weil unser Geruchsinn schon zu sehr verkümmert ist. Vielmehr müßte man von den Trüffeln als Artengruppe sprechen, die auf mehrere Gattungen aufgeteilt sind. Sie sind Mykorrhizapilze und brauchen einen Partner. In unserer Gegend sind es meist Laubgehölze. Doch einige Arten kommen auch bei den Nadelbäumen oder bei Gräsern und Kräutern vor. Die Fichtenpartner bevorzugen höher liegende Areale, was auch auf die ursprüngliche Verbreitung der Fichte hinweist. Das Auftreten der Trüffel zieht sich vom Hochsommer bis in den Jänner. Die Sommertrüffel (Tuber aestivum) dürfte die häufigste essbare Art in Österreich sein. Seltener ist die Wintertrüffel (Tuber brumale) und deshalb in den südlichen Ländern, wo diese Pilze auch gehandelt werden, teurer. Bis zu € 16.000 für eine Knolle wurde schon gezahlt für die Weiße Trüffel (Tuber magnatum), die in Istrien vorkommt. So lange die Trüffel hart in ihrer Konsistenz ist, ist sie noch essbar. Man sieht dann noch die weißen Linien im Schnitt, die im Alter verschwinden. Der Fruchtkörper hat meist eine Einkerbung an seiner Basis. Den ganzen Beitrag lesen »