Vernissage für die Mur

9. Juli 2013

 

Elisabeth Arlt (li) und Maria Groppenberger (re)

Im Pavelhaus, in Laafeld bei Bad Radkersburg zeigten die Künstler der Nationalparkmaler, einer Gruppe akademischer, realistischer Maler ihre Impressionen im Zusammenhang mit der gestalterischen Kraft des Murflusses. Elisabeth Arlt, künstlerische Leiterin und Susanne Weitlaner vom Pavelhaus haben zusammen mit Maria Groppenberger aus Weiz diese Vernissage organisiert. 9 MalerInnen haben ausgestellt. Die excellente musikalische Begleitung kam von Igmar Jenner und Borut Mori. Bürgermeister Heinrich Schmidlechner, Gemeinde Radkersburg-Umgebung betonte seine Verbundenheit mit dem Murfluss und ist überzeugt davon, dass die Chancen für die regionale Entwicklung bei einem ständig fließenden Gewässers größer sind, als im Staubereich zu stehen. Er verwies auf die kürzlich durchgeführt internationale Murbootsfahrt, bei der allein aus seiner Gemeinde schon über 70 Bürger teilgenommen haben und auf die geplante Revitalisierung der Kutschenitza, einem Grenzbach zu Slowenien.  Naturschutzpräsident Univ.-Doz. Dr. Johannes Gepp schilderte seine Erfahrungen am Murfluss von der Quelle bis zu Mündung in die Drau und seinen Kampf um Schutzgebiete und Flächenankauf. 300 Mio Schneeglöckchen blühen etwa in der Aue und mehr als eine Milliarde Lerchenspornblüten werden vom geschützten Auwaldapollofalter angesteuert. Wo heute Kraftwerke stehen ist es aus mit dieser Artenvielfalt. Zur Vernissage waren über 150 Personen gekommen. Das Pavelhaus ist Kulturträger für die slowenische Minderheit in der Südoststeiermark und verbindendes Glied zwischen den beiden Völkern. Die Veranstaltung hat wesentlichen Beitrag zum Schutz der frei fließenden Mur geleistet. Sie wurde vom ORF und dem Slowenischen Rundfunk aufgezeichnet. Am darauf folgenden Tag haben über 35 Personen an einem Mur-Rafting mit Murexperte und Fernsehdirektor Simon Balacic teilgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »