Pilzausstellung beim Feldbacher Tabor

21. September 2017

Eine Woche Regen und die Pilze sprießen. Ein Grund genau jetzt eine Pilzausstellung zu machen um den Vulkanländern ihre wertvolle Natur etwas näher zu bringen. Schon im Vorjahr war mit der Stadt Feldbach eine Pilzausstellung vorbesprochen worden. Ca. 300 Pilzarten, das ist das Ziel der Ausstellung, sind häufig zu finden. Mit folierten Bildern und Pilzen aus dem Wald zum Angreifen, Beschnuppern und Befühlen soll dieses Ziel erreicht werden. Mag. Bernard Wieser gibt täglich Auskunft. Zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr bis zum 29. September soll die Ausstellung aufrecht erhalten und betreut werden. Solange uns dieses günstige Wetter begleitet ist dies möglich. Man kann seine Funde mitbringen um sie bestimmen zu lassen, aber bitte mitsamt Stiel und nur frische Pilze. Alles andere landet sofort in der Kompostkiste und geht retour in den Wald. Den ganzen Beitrag lesen »

NATURA2000 macht Schule

9. Juni 2017

Der Blaurackenverein finanziert aus eigenen Mitteln 5 Biologen, die mit den Neuen Mittelschulen Projekttage zum Thema NATURA2000 durchführen. Nachdem kaum Akzente in Richtung NATURA2000 Bildung gesetzt werden schien es uns umso notwendiger etwas für die Bildung der nächsten Generation beizutragen. Immerhin hängt von der heutigen Jugend die Landbewirtschaftung der Zukunft ab. Von 10 Neuen Mittelschulen nehmen 320 Schüler, vornehmlich die der Biologieklassen im heurigen Jahr teil. Die ersten Einsätze unserer Biologen fanden schon am 10. und 12. Mai in Hohenbrugg an der Raab mit 40 Schülerinnen und Schülern der NMS Fehring statt mit den Naturpädagogen Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann.

„Von Schlangen und anderem „grauslichen Getier“

Nach einem kurzen Spaziergang vom Gemeindezentrum Hohenbrugg zum Naturschutzgebiet „Hohenbrugger Altarme“ erfuhren die Kinder zur Einleitung viel Wissenswertes über heimische Schlangen und Echsen. Vor allem das Aussehen und die Lebensweise der in der Südoststeiermark beheimateten Natternarten wurde den Kindern näher gebracht.  Warum es im Raabtal keine Giftschlangen gibt und wie man richtig reagiert wenn man – natürlich nicht in der Oststeiermark – von einer Kreuzotter oder Hornotter gebissen wird, wurde ebenso erklärt, wie die Frage warum denn eine Blindschleiche keine Schlange (und auch keine Eidechse) ist. Welche Schlangen Eier legen und welche lebende Jungen gebären (wie zum Beispiel die Schlingnatter). Den ganzen Beitrag lesen »

Rettung der Waldkäuze

25. April 2017

Die Stürme der letzten Tag haben auch eine Zitterpappel im Karbacher Buchwald gestürzt. Neben einer Spechtbehausung eines Grünspechtes, einer Kleiberwohnung hat es auch eine geräumige Waldkauzhöhle in diesem Baum gegeben. Von den 3 jungen Waldkäzen haben es 2 überlebt. Die beiden wanderten am Waldboden umher und wurden weiter von den Altvögeln gefüttert. Ein Stainzerin holte uns zu Hilfe. Nach Zurechtschneiden der Bruchstücke konnten wir die Kauzwohnung und die anderen Nisthöhlen zum stehenden Teil der Zitterpappel binden und die beiden Jungkäuze wieder in ihre Bruthöhle zurückgeben. Den ganzen Beitrag lesen »

50 neue Streuobstbäume für unsere Obstgärten

10. November 2016
Die Mannschaft im Naturschaugarten

Die Mannschaft im Naturschaugarten

Die zweite große Streuobstaufforstungsaktion wurde gestern gestartet. Insgesamt werden am Rosenberg und in Hofberg über 50 neue Bäume gepflanzt. Die Hochstammsorten kommen aus dem Arche Noah-Garten Schafnase von Dr. Michael Suanjak, der höchsten Wert auf die Resistenzkraft der Bäume legt. Die Edelreiser kommen aus unseren Gärten. Den ganzen Beitrag lesen »

Geflügelter Patient

13. Oktober 2016

 

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung – Frau Gmeiner und Andreas

Vor wenigen Tagen kam ein Anruf von Familie Gmeiner aus St. Anna am Aigen. Ein großer Vogel liegt auf der Terrasse. Der Jäger war schon da und hat nachgesehen. Er kann da nichts machen. Also sind Andreas Tiefenbach und ich aufgebrochen und haben uns das Tier geholt. Auf der Terrasse liegt ein ausgewachsener Uhu. Die Beine des Uhus bewegten sich nicht, aber die Flügel sind noch intakt. Am Schnabel sieht man Blutreste, aber er schaut noch ganz hell in die Kamera und knackt mit dem Schnabel, dass es eine Freude ist. Eine Bleivergiftung vermutet Andreas. Die größeren Vögel haben eine sehr starke Magensäure. Wenn sie angeschossenes Wild verspeisen, dann lößt die Magensäure das Blei. Es greift die Nervenzellen im Körper an und lößt Lähmungen in den Beinen aus. Zumindest wird das bei Adlern und Wasservögeln immer wieder beobachtet. Das ist zumindest eine Vermutung. Wir fuhren zum Tierarzt nach Fehring. Dr. Eder untersuchte den Uhu kann aber keine gröberen Verletzungen finden. Er rief die Wildtierkunde in Wien an. Die konnten aber nicht helfen. Also musste der Vogel zu den Profis. Andreas brachte ihn nach Kornberg in die Greifvogelstation von Herbert Völkl. Wir warteten dann, ob er es überleben wird. Schon einen Tag später erfahren wir, dass der Uhu wieder friesst und sitzen kann. Es war höchstwahrscheinlich doch ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug. Dadurch ist die Wirbelsäule gestaucht worden. Dem Uhu geht es verhältnismäßig gut. In wenigen Tagen sollte er wieder fliegen können. Den ganzen Beitrag lesen »