Tagesausflug mit der Volksschule 2 Feldbach

31. Mai 2012

Ein Abenteuer beginnt immer mit einer Erwartung. Die Kinder der Volksschule 2 Feldbach hatten diese Erwartung und waren von ihrer Lehrerin, Frau Margot Brunner gut auf den Ausflug zu den Naturschönheiten ihrer Heimat vorbereitet worden. Die Handys wurden zu Hause gelassen und so galt die volle Konzentration den kommenden Ereignissen. Über den Dachsberg, die Wasserscheide zwischen Raab- und Murtal ging es in die Klausen, einem Durchbruch zwischen Feldbach und Gleichenberg bei den Gleichenberger Kogeln (596m). Schon bei der ersten Station konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen, indem sie ein Kunstwerk aus Naturmaterialen anfertigten. Dazu hatten sie auch reichlich Material. War man doch im Steinbruch Klausen, wo genug Baumaterial zur Verfügung stand. Die zweite Aufgabe war schon etwas schwieriger. Wovon sollte man sich ernähren, wenn man einmal kein Kaufhaus mehr in seiner Nähe hat. Dazu mußten die Kinder 5 essbare Pflanzen finden. Das war schon eine Herausforderung. Mag. Bernard Wieser erklärte den heimischen Vulkanismus mit einem Milchkoch-Beispiel. Immerhin ist unsere gesamte Region von einem alten Vulkan gebildet worden, dessen Spitze hier bei Bad Gleichenberg aus den Sedimentmassen (Fluss-Ablagerungen) der Alpen herausragt. Zwischendurch riss die „Haut der Milch“ erneut auf und weitere 40 kleine Vulkane entstanden. So ist etwa Feldbach von 3 Vulkanen eingeschlossen. Den ganzen Beitrag lesen »

Ins Europaschutzgebiet mit der Feldbacher Volksschule II

9. Juni 2011

Schwere Regentropfen hängen noch am Dachvorsprung des Beobachtungsturmes in Dirnbach. Wir haben uns vorerst dazu entschlossen, aus geschützter Position heraus, einen Blick ins Blauracken-Brutgebiet zu tun und einige Grundlagen zu den Blauracken zu erfahren. Im Turm gibt es Plakate mit Hinweisen auf die Lebensumstände dieses gefährdeten Vogels und auch auf die Schutzbemühungeen des Blaurackenvereines L.E.i.V. Im Jahr 2001 wurde dieser Turm mit Hilfe von Jugendlichen aus aller Welt errichtet. – Die Blauracken lassen sich jedoch noch nicht blicken und so entschließen wir, uns zu Fuß auf die Expedition Blauracke zu machen. Wir wandern zur Tauchenrast, obwohl es noch nieselt. Aber die Kinder fühlen sich wohl und schon nach der ersten Kurve hinter einem kleinen Waldstück erblicken wir sie auf einem Drahtseil der Strohmleitungen. Ein kurzer Jagdflug und schon sitzt sie wieder auf dem Seil. Wahrscheinlich ist es ja wohl das Männchen, aber die beiden Geschlechter gleichen sich und es ist unmöglich aus dieser Entfernung Genaueres zu erkennen. Damit ist der Höhepunkt des Tages aus Sicht des Exkursionsleiters bereits erreicht – oder? Den ganzen Beitrag lesen »