Detektive

14. Mai 2015

VortragDSC_1998

Im Kulmberghof wurde eingebrochen. Ein anonymer Anrufer hat eine Person mit einem Hund gesehen, die sich in Richtung Gossendorfer Steinbruch davongemacht haben. Die Person trug keine Schuhe. Die phorensische Abteilung der Volksschule 2 in Feldbach wurde auf den Fall angesetzt. Unter der Leitung von Kriminalinspektor Bernd Wieser und Assistentin Bernadett Wagner wurden die 19 Kriminalschüler in Gruppen aufgeteilt und mussten vorerst Gipsabdrücke der hinterlassenen Spuren machen. Ein weiterer Fall beschäftigt sich mit einer Vergiftung. Die Schüler mussten mit Hilfe des Vulkanland-Naturführers 3 Kräuter identifizieren, mit denen im Ort eine alte Dame vergiftet wurde. Schließlich wurde die Umgebung nach Indizien untersucht. Dabei wurden Schlangenhäute, die Reste eines toten Schwarzen Laufkäfers, Smaragdeidechse, Springfrosch, Sandlaufkäfer und Tagpfauenauge entdeckt. Für die Reinigung der Gipsabdrücke suchte man vorerst nach Zinnkraut. Der Boden erwies sich aber als zu gut für dieses Kraut, daher wurden Kiefernäste zu Hilfe genommen. Unter den gesicherten Spuren befanden sich auch Reste von Schwefelkristallen, die während der Aktivität des Vulkanes aus den Tiefen hervorgedrungen waren. Die seltenen Edelsteine Opal, Kolpeckit und der sonst auch in Kometen zu findende Olivin kamen dadurch ebenfalls an die Erdoberfläche. Das interessierte besonders die Mädchen der Volksschule ungemein. Den ganzen Beitrag lesen »

Besuch einer baltischen Delegation

6. Mai 2015
Bernd Wieser gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Blaurackenvereines im Bereich Heuverwertung

Bernd Wieser gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Blaurackenvereines im Bereich Heuverwertung

Eine aus drei Länder zusammengesetzte wissenschaftliche Delegation für Ländliche Entwicklung besuchte den Blaurackenverein und wollte mehr über die laufenden Heuverwertungsprojekte erfahren. Justus Gublinas aus Lithauen organisierte die Fahrt und stellte seine Kollegen dem Exkursionleiter Bernd Wieser vor. Der führte dann die 15 mitgereisten zur heu-Pelletierungsanlage in Halbenrain die zur Zeit umgebaut wird. Man möchte die produktion der Pelletierung von 700 kg auf 5000 erhöhen und hat dazu neue anlagenteile erworben und eine Halle angemietet. Von allen Seiten werden die Pelletierer angefordert. Das ehemalige EU-Projekt, das mit Hilfe des Landes Steiermark und des Vereines L.E.i.V. im Jahr 2008 ins leben gerufen wurde, hat jetzt eine 7köpfige Landwirtegruppe weiterentwickelt. Eine Kooperationinitiative vor Ort eingefädelt von Obmann Günther Weiß aus Hürth hat die Anlage funktionsfähig gemacht. In ganz Europa gibt es keine zweite Anlage, die funktioniert. Dr. andreas Breuss, selbst beim Pelletiererverein Heu und Pellets Mitglied, führte die Gruppe, die sich sehr für heuverwertung aller Art interessiert durch die Anlage und erzählte über das Zustandekommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Vulkanland Weiderind – endlich

16. März 2015
Projektpartner Tschiggerl, Scherr, Tschiggerl, Christandl, Wango

Projektpartner Tschiggerl, Scherr, Tschiggerl, Christandl, Wango

7 Jahre hat es gedauert, bis aus einem Projekt ein Vollwertprodukt gewachsen ist. Im Blauracken Brutgebiet von Laasen und Jörgen gab es Anfang des 21. Jhdt. eine Zusammenlegung. Daraus entstanden sind ettliche Grünlandflächen, die im Artenschutzprojekt Blauracke eine wichtige Rolle spielen. Um diese Flächen in der Bewirtschaftung zu halten wurden immer wieder Landwirte gesucht, die die Pflegemaßnahmen durchführten. Nach einigen Jahren, speziell 2007 fanden wir Reinhard Wango, der seinen Job in einer Spenglerei an den Nagel gehängt hatte um sich wieder voll auf seine Rinder zu konzentrieren. Mit Angusrindern und Fleckvieh fuhr Wango zwei Betriebszweige. Mutterkuhhaltung und Milchkühe. Die Wiesenflächen wurden großteils zu Weideflächen um den Tieren Auslauf und artgerechte Haltung zu gewährleisten. Schon bald waren die Weiderinder inmitten des Talgebietes eine Attraktion. Hier im Maisland Weiderinder zu halten, dass tut schon das seine. 30 ha Weidefläche waren geschaffen worden und einige Projektpartner zum Mittun eingeladen. Doch erst jetzt haben sich die Richtigen gefunden. Mit Franz Tschiggerl aus Jörgen und Alois Scherr aus Radochen gründete Reinhard Wango den Verein Vulkanland Weiderind. Die Rinder werden gemeinsam vermarktet, über den Verein und das Fleisch den Kunden zugestellt. Mit Armin Christandl aus Bad Radkersburg und Martina Tschiggerl aus Tieschen haben sich auch zwei Fleischhauer gefunden, die das Weiderind aufarbeiten, reifen lassen und verkaufen. Und damit hat das regionale Rind endlich seinen fixen Platz in der heimischen Küche bekommen. Kein anonymes Fleisch aus dem Handel, sondern direkt vom Bauern geliefert, das ist nun Sache. Wesentlich beteiligt ist auch der Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes, der hier Entwicklungsarbeit leistete. Und wo bekommt man das gute Fleisch: Bei Reinhard Wango 0664-3637206 Den ganzen Beitrag lesen »