Ramsarwanderung an der Mur in Podturen – Kroatien

3. Februar 2020

Busgruppe aus der Steiermark

Bei Sonnenschein und warmen 15 °Celsius fand die diesjährige Ramsar Wanderung in dem kleinen Grenzort Podturen in Kroatien an der Mur ihren Ausgangspunkt. Über 700 Wanderer haben die Organisatoren sichtlich überrascht. Auch aus der Steiermark kamen fast 100 Teilnehmer. Schon während der Busfahrt erklärten Naturpark Direktorin Stanka Dessnik und LEiV-Geschäftsführer Mag. Bernard Wieser vom Internationalen Murschutzkomitee, warum dieser Tag so wichtig für uns Menschen ist. Der Klimawandel hängt weltweit auch mit dem Absinken der Oberflächen-nahen Grundwässer ab und wir haben in den letzten 150 Jahren diese Feuchtflächen weltweit um 85 % reduziert. Den ganzen Beitrag lesen »

Murschutzkomitee goes to Lebensministerium

5. April 2013

…und traf dort die zuständigen Sektionschefs für Ländliche Entwicklung, Wasserwirtschaft und Recht.

Die Gesprächsrunde im Lebensministerium

Die Gesprächsrunde im Lebensministerium

Eine Auswahl des Murschutzkomitees (UnivDoz Johannes Gepp, DI Dr. Andreas Breuss, Mag. Bernard Wieser, DI Stojan Habjanic und Mag. Arno Mohl) übernahm die Information über die derzeit in Slowenien ablaufenden Planungen von 8 Wasserkraftwerken an der Grenzmur, bzw. im Unteren Murtal. Generalsekretär DDr. Reinhard Mang, sowie seine Kollegen Sektionschef Dr. Franz Jäger und Sektionschef DI Wilfried Schimon empfingen die Abgesandten aus der Südoststeiermark und Slowenien zu einer Besprechung im Lebensministerium in Wien. Laut OR DI Dr. Konrad Stania, ebenfalls Lebensministerium, liegen die Pläne für die Grenzkraftwerke schon seit 20 Jahren vor. Das wieder Bewegung in die Planung gekommen ist, sei deshalb nicht unbedingt neu. Nur das die Planungen bereits seit fast 4 Jahren wieder laufen und in Form der Einrichtung eines Büros zur Regionalen Entwicklung in Murska Sobota für die Umsetzung der Murkraftwerke, sowie der Änderung der Flächenwidmungspläne bereits bestehen, war selbst den Fachleuten, die in der Grenzmurkommission sitzen, neu. Deshalb hat auch das Murschutzkomitee über politische Pfade die Einsetzung eines ESPOO-Verfahrens gefordert, bei dem der Nachbarstaat seine Einwände sehr wohl definieren kann und gegebenenfalls auch vor der EU-Legislative durchsetzen kann. Natürlich ist eine Einmischung in die Angelegenheiten des Nachbarstaates keine einfache und erstrebenswerte Sache, doch erwarten sich die Abgesandten des Murschutzkomitees Unterstützung beim heimischen Ministerium. Den ganzen Beitrag lesen »