KLEWA-FEST bei der TAUCHEN-RAST

20. Juli 2014

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Es gibt kaum einen Wanderweg mit so viel Inhalt, wie den Weg der Kunst, einem von 4 Wanderwegen (www.wegedeslebens.at), die vom Haus der Vulkane, vom Naturschaugarten aus in 4 Katastralgemeinden von Stainz/Straden – Muggendorf, Dirnbach, Sulzbach und Karbach führen. Das liegt auch daran, dass eine große Zahl von Menschen am Weg arbeiten und ihn beleben. Die Tauchenrast in Muggendorf ist das Plätzchen für die Events am Weg. Ein Monolith aus vulkanischem Gestein, eine Basaltbombe mit über 11 Tonnen Gewicht und 3 Meter Durchmesser bewacht eine Trinkquelle, die dem Wanderer neue Energie geben soll, bevor er in die Hügel hinaufsteigt. 2 Aussichtstürme zum Beobachten der Natur und zahlreiche Erlebnisstationen, die sich mit den menschlichen Sinnen auseinandersetzen säumen den Weg, der von internationalen Studenten zwischen 2001 und 2006 zusammen mit Einheimischen errichtet wurde. Über 20.000 Menschen wandern jährlich diesen 7 Kilometer langen Weg der Kunst. Alle diese Attraktionen müssen natülich auch gepflegt werden und das kostet Geld. So haben sich die Leute von der KLEWA – Kulturlandschaftserlebniswegagentur zusammen getan, um dieses aufzutreiben. Bei der Tauchenrast findet alljährlich dieses KLEWA-Fest statt. Den ganzen Beitrag lesen »

Muggendorf – Rangertour

17. Juni 2012

Muggendorf ist das Zentrum der Blauracken! Die größte Katastralgemeinde von Stainz/Straden hat auch die meisten Einwohner. Die Muggendorfer haben ihren Weg der Kunst schon vor über 10 Jahren fertiggestellt und sich damit auch ein kleines Denkmal gesetzt. Denn immerhin wandern im Jahr über 20.000 Menschen diesen Wanderweg. Un sie wandern mitten durch das Blaurackenrevier. Können auf Beobachtungstürmen den Vögeln beim Jagen zusehen oder bei den Erlebnispunkten ihre Sinne schärfen. Jedes Jahr findet in einem Muggendorf ein Treffen von Muggendorfern statt. Ja richtig, Muggendorf gibt es nicht nur hier in Stainz/Straden, auch in Niederösterreich gibt es ein Muggendorf oder in Deutschland in der Nähe von Nürnberg. Und weil man gerade so lustig ist trifft man sich halt. Diesmal in Stainz/Straden. Und am Programm stand natürlich die Blauracke, das Wahrzeichen von Stainz/Straden. Aber auch das Natura2000 Büro und der Naturschaugarten wurden aufgesucht. Und dort bekamen die Gäste einen Vortrag über das Europaschutzgebiet, über die Schutzgüter und über den Verein L.E.i.V. zu hören. Mag. Bernard Wieser führte dann auch noch durch den Naturschaugarten und erklärte den Sinn dieses Gartens. Die Gesteine aus der Region erzählen die Geschichte des Vulkanlandes, die Wein- und Obstschaugärten die Geschichte ihres Wandels, der Insektenschaugarten über die Nützlinge und den Umgang mit diesen Tieren, Totholz über seine Zerfallsphasen und der Biotop über den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser. Die Wanderung entlang des Weges der Kunst führte die Gäste schließlich zum Hofladen der Familie Hirschmann, zum Schnapsbrenner Tischler, zum Lebensgarten der Familie Grach, zum Pferdehalter Lechner und zum Buschenschank Leitgeb. Den ganzen Beitrag lesen »

Ins Europaschutzgebiet mit der Feldbacher Volksschule II

9. Juni 2011

Schwere Regentropfen hängen noch am Dachvorsprung des Beobachtungsturmes in Dirnbach. Wir haben uns vorerst dazu entschlossen, aus geschützter Position heraus, einen Blick ins Blauracken-Brutgebiet zu tun und einige Grundlagen zu den Blauracken zu erfahren. Im Turm gibt es Plakate mit Hinweisen auf die Lebensumstände dieses gefährdeten Vogels und auch auf die Schutzbemühungeen des Blaurackenvereines L.E.i.V. Im Jahr 2001 wurde dieser Turm mit Hilfe von Jugendlichen aus aller Welt errichtet. – Die Blauracken lassen sich jedoch noch nicht blicken und so entschließen wir, uns zu Fuß auf die Expedition Blauracke zu machen. Wir wandern zur Tauchenrast, obwohl es noch nieselt. Aber die Kinder fühlen sich wohl und schon nach der ersten Kurve hinter einem kleinen Waldstück erblicken wir sie auf einem Drahtseil der Strohmleitungen. Ein kurzer Jagdflug und schon sitzt sie wieder auf dem Seil. Wahrscheinlich ist es ja wohl das Männchen, aber die beiden Geschlechter gleichen sich und es ist unmöglich aus dieser Entfernung Genaueres zu erkennen. Damit ist der Höhepunkt des Tages aus Sicht des Exkursionsleiters bereits erreicht – oder? Den ganzen Beitrag lesen »