Obst-Wein- und Gartenbauverein Graz-Waltendorf besucht Blaurackenverein

17. September 2017

Einen Tag im NATURA2000 Gebiet Südoststeirisches Hügelland verbrachten die Mitglieder des OWG zusammen mit Bernd Wieser vom Verein L.E.i.V. Die Artenschutzarbeit des Blaurackenvereines geht über den Blaurackenschutz weit hinaus. So werden Fledermäuse, andere Vogelarten, Amphibien aber vor allem Lebensräume geschützt, in denen sich allerlei Tiere und Pflanzen heimisch fühlen. Ein wesentlicher Beitrag zu diesen Schutzbestrebungen bilden die Streuobstwiesen, die regelmäßig mit neuen Bäumchen bepfanzt werden um die ausgefallenen alten Bäume zu ersetzen. Diese Pflanzungen wurden vorgestellt und besucht. Am Vormittag gab es eine Einführung in die Geologie des Gebietes und eine Visite des höchsten Punktes im Vulkanland, den Gipfel des Stradner Kogels. Inbegriffen war eine Pilzexkursion zum Gipfel. Beim Buschenschank Schober wurde eine kurze Stärkung eingenommen, bevor es zum Mittagessen in die Stainzer Stube zurück ging. Eine Schnaps- und Mostverkostung im Büro des Blaurackenvereines und die Vorstellung der Vereinsräumlichkeiten rundeten die Mittagpause ab. Am Nachmittag wurden die Weiderinder in Laasen besucht, die genauso neugierig auf die Besucher reagierten. Über Pichla und Deutsch-Haseldorf ging die Reise weiter zum Aussichtsturm nach Klöch, einer alten Wehrburg, die heute als Theaterbühne her hält. Der Blick in die Abgründe des Klöcher Basaltwerkes und in die Weiten des Murtales belohnte für den Aufstieg auf den Turm. Zum Abschluss gab es noch eine gut geführte Weinverkostung in der Klöcher Vinothek durch die neue Weinmeisterin Beatrix Lamprecht mit Spezialitäten aus dem Vulkanland kombiniert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kolbeckit

22. Juni 2012

Wenn die Schüler der 3. Klasse, der Volksschule II von Feldbach mit Lehrer Reinhard Meier am letzten Donnerstag ein Wort gelernt haben, dann dieses. Das seltene Mineral hat weltweit nur an 5 Stellen bekannte Vorkommen. Eine dieser Stellen ist der Gleichenberger Kogel. Die kleinen grünen Kristalle findet man auf einem fast violetten vulkanischen Gestein in der Gleichenberger Klausen. Neben dem Olivin, ist Kolbeckit sicher eines der interessantesten Minerale unter hiemischen Sammlern. Die Schüler befinden sich hier im Vulkanschlot, oder besser gesagt, in einem der Seitenschlote des 17 Millionen Jahre alten riesigen Schildvulkanes. Gleich am Eingang in den Steinbruch entdecken wir einen Uhu in den Felswänden. Auch er hat uns gesehen und fliegt von einem Felsvorsprung zum anderen, bis er sich in einer Niesche versteckt. Nach der ersten Aufregung sammeln die Kinder Materialien. Eine Aufgabe steht an. Sie sollen eine Landkarte von Feldbach mit dem Vulkan herstellen. Dazu sind hier genug Steine, Hölzer oder Gräser vorhanden. Eine weitere Aufgabe ist das Sammeln von essbaren Pflanzen. Wir finden Erdbeeren, Brommbeeren, Akazien (Robinien), Holunder, Brennnessel, Wilde Möhren und Rainfarn. Der ist zwar nicht essbar, aber Tee kann man daraus machen. Den ganzen Beitrag lesen »