Jahreskonferenz der Berg- und Naturwacht in Deutsch-Goritz

2. April 2016

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Bezirkseinsatzleiter Werner Maier freute sich über eine gut organisierte Veranstaltung der Ortseinsatzstelle Mureck in Deutsch-Goritz im Gasthaus Bader. 150 Natur- und BergwächterInnen und -Bergwächter aus 15 Ortseinsatzstellen waren gekommen, sowie zahlreiche steirische Ehrengäste aus dem Bereich Naturschutz. Bürgermeister Heinrich Tomschitz hielt eine brennende Eröffnungsrede zum Umweltschutz und zu den Ressourcen, die es zu verteidigen gilt. Eine große Gruppe von Berg- und Naturwächterinnen wurden neu angelobt. Viele von ihnen kamen aus Straden. Daneben wurde von der Landesleitung eine Durchforstung der Berg- und Naturwächter-Mitglieder und das Ausscheiden von nicht Leistungswilligen bekannt gegeben. Ein mutiger Schritt, der aufhorchen lies. Der Einsatzbericht von Werner Maier läßt keinen Zweifel an der Neuorientierung der BegwächterInnen zu. Da wird neben der Erfüllung der gesetzlichen Tätigkeit ein großes Maß an Naturschutzaktivität geboten. Es gibt mittlerweile auch Fachmänner für Schlangen, Amphibien, Vögel, Ameisen, Neophyten oder Gewässeraufsicht. Man ist sehr bemüht das Schulungsangebot anzunehmen und sich fort zu bilden, um dieses Wissen auch an Jüngere weiter zu geben. Ein abschließendes Statement von L.E.i.V.-Geschäftsführer Mag. Bernard Wieser zur Lage des Naturschutzes im Bezirk zeichnete düstere Prognosen vor allem für Wassertiere und Wasservögel in der Region. Deren Lebensräume werden zunehmend von der Freizeitwirtschaft bzw. vom Angelsport erobert und zerstört. Der Wiesenschutz im Europaschutzgebiet ist eine prioritäre Angelegenheit und der Kontakt zu den Grundbesitzern das Zünglein an der Waage im Kampf gegen den Wiesenumbruch. Den ganzen Beitrag lesen »