Wiesentransplantation im Zusammenlegungsgebiet Halbenrain

3. Mai 2012

Eine Grundzusammenlegung größeren Ausmaßes gibt es für Landwirte gewöhnlich nur einmal im Leben. Deshalb sind diese Verbesserungen der Wirtschaftlichkeit am Feld Sache der Agrarbezirksbehörde und nicht einzelner Abteilungen des Landes. Sind Schutzgebiete betroffen, werden auf die Schutzgüter besonders Rücksicht genommen. Durch die Zusammenlegung gehen nicht nur die Kleinteiligkeit der Landschaft verloren und damit auch die Verbindungslinien für die Wildtiere und Pflanzen, es kommt auch zur Verringerung der Biotopflächen im Ganzen. Deshalb werden ein Mindestmaß an Fläche als Biotope gesichert um den in dieser Landschaft vorkommenden Arten ein Überleben zu ermöglichen. Fläche allein genügt aber nicht. Es muss auch der Bewuchs dieser Fläche mit den geeigneten Pflanzen möglich sein. Das Wiesen von einer Fläche abgehoben werden und samt Humus auf die nächste Fläche aufgetragen werden ist relativ neu und sehr aufwendig. Aber es lohnt! Wie hier in Halbenrain, sieht man bereits die Erfolge. Die Narzissenwiese wurde nicht umgebrochen. Die Narzissen konnten durch die Transplantation überleben. Verantwortlich für das Projekt ist Ulf  Jost, Biologe der ABB. Beim Projekt mitgewirkt haben Gebietsbetreuer Andreas Breuss und Bezirksnaturschutzbeauftragter Johann Pfeiler. Den ganzen Beitrag lesen »