Zu Gast in Huda Luknja

4. Februar 2011

Wo überwintern unsere Fledermäuse?

In Huda Luknja – der Schrecklichen Höhle in der Nähe von Marburg, 70 Kilometer entfernt von ihrer Wochenstube in Klöch. Auf Einladung von Primoz Presetnik und Monika Podgorelec besuchte eine Abordnung des Vereines L.E.i.V. und steirische Fledermausspezialisten die außergewöhnliche Karsthöhle im Pohorje-Gebirge. 1000e Fledermäuse, darunter die seltenste Art Österreichs, die Langflügelfledermaus, bewohnen die Höhle während der Wintermonate. Von den seltenen Arten sind da Mopsfledermaus, Kleine Hufeisennase, Große Hufeisennnase zu nennen, weshalb die Höhle unter ständiger Beobachtung der Fledermausforscher steht.

Entdeckt wurde die Höhle während eines Straßenbauprojektes von Kärnten nach Celje. Das es auch einen weiteren Eingang zur Höhle gibt, wurde erst viel später, nach dem 2. Weltkrieg, klar. Das Fuchsloch auf der gegenüberliegenden Bergseite liegt sehr versteckt. Über 200 m weit muß man auf dem Bauch hineinkriechen, bevor sich eine große Halle auftut, in der die Fledermäuse abhängen. Wichtig ist, dass die Luftfeuchtigkeit stimmt, damit sie nicht austrocknen. Im warmen Frühjahr erwärmt sich der Berg und die Höhlen, sodass sie aufwachen und in ihre Sommerquartiere und Wochenstuben fliegen.

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