Velebit – 4. Tag Teil 1 – Vogelkundliche Wanderung im Rosengebirge

9. Juni 2012

Die Morgen-Exkursionsgruppe mit Velimir, Barbara, Zeljko und Mitja

Nach unruhiger Nacht (eine Mountainbike-Runde hat ausführlich abgefeiert) beginnt unser 4. Tag um 4:00 Uhr früh mit einer vogelkundlichen Wanderung von Zavizan in das Rozanski Gebirge („Rosengebirge“). Die zwei Ornithologen Zeljko Salamun und seine Freundin Barbara führen uns. Ein alter Pfad führt 57 Kilometer weit nach Süden durch das unwegsame verkarstete Velebit- Gebirge. Sein Erbauer war Ante Premuzika. Die Bauzeit betrug 4 Jahre von 1930 bis 1933.

Gedenkstein für Ante Premuzica

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Velebit – 3. Tag – Ins botanische Reservat Visibaba und zuvor auf den Vukzak (1644)

8. Juni 2012

Seit 1962 besteht die Wetterstation Zavizan am Fuße des Vukzak. Die immer wieder wechselnden Wetterverhältnisse hier haben die Menschen veranlasst, über die Wetterphenomäne einen Lehrpfad zu gestalten. Dieser beginnt bereits am Parkplatz der Station und führt auf den Vukzak hinauf. Der Kalkberg ist aber nicht nur wegen des Wetters interessant, es wachsen hier auch gleich einige der Endemiten des Velebit-Gebirges. Den ganzen Beitrag lesen »

Nationalpark Nördlicher Velebit – 1. Tag

7. Juni 2012

Blick auf den Nördlichen Velebit von der Zabizan-Hütte aus nach Süden

Nachdem wir, 6 Slowenen und 3 Österreicher in 7stündiger Fahrt von Feldbach über Murska Sobotha und Lendava alle Passagiere an Bord hatten und den Nördlichen Velebit erreichten, waren wir sofort von der fast unberührten Natur hier gefangen genommen. Der Velebit ist das Endemitenreichste Gebirge Kroatiens und seit 1978 von der UNESCO als „Men and the biosphere“ – Region anerkannt. Seit 1999 gibt es nun den Nationalpark „Nördlicher Velebit“, einem von zwei Nationalparken im Velebit, welche aus den forstwirtschaftlichen Gründen der kroatischen Staatsforste ausgegliedert worden war. Ein Wald und Weideflächen in hochmontaner Lage, also zwischen 1200 und 1690 m Seehöhe und das alles auf den karstanfälligen Dolomiten des Velebit in einer Fläche von 10.900 ha. Nach der Ausweisung erfolgte die Aufgabe der Weidewirtschaft, was sich leider heute als Nachteil erweist, da die Weiden verbrachen und die wertvollen Endemiten der Weideflächen zurückgedrängt werden, ja sogar vom Verschwinden bedroht sind. Nur eine Pferdeherde mit 30 Tieren darf sich ungehindert durch das Gebiet bewegen. Zur Aufrechterhaltung der insgesamt ca. 6 – 7 Km² Almflächen würde man jedoch mindestens 500 Schafe oder 80 Kühe benötigen. So wachsen die Berge nun schön langsam zu. Den ganzen Beitrag lesen »