Holzpilze

26. Dezember 2012

Der Austernseitling ist auch jetzt noch ein guter Speisepilz.

Durch die warmen Temperaturen, die uns der Föhn besorgt, schießen die Baum- bzw. Holzpilze aus ihren Substrat. Die umfangreiche ökologische Gruppe der Holzzersetzer beinhaltet in Österreich an die 600 – 700 Arten. Dazu gehören Weißfäule- und Rotfäuleerzeuger, je nachdem, welcher Stoff im Holz abgebaut wird (Cellulose oder Lignin), bleibt der andere Stoff übrig und das Zersetzerbild charakteristisch. Diese Prozesse sind einerseits wichtig für die Stoffkreisläufe unserer Erde und andererseits bereiten Pilze die Lebensgrundlage für weitere tierische und pflanzliche, sowie auch bakterielle Zersetzergruppen, die vielleicht die Mehrheit aller Lebewesen auf der Erde darstellen. Es gibt zeitliche Fortschritte bei den Zersetzungsprozessen, unterschiedliche Stufen bis zum Übergang zu Humus. In Wäldern, in denen auch genug Totholz verschiedener Baumarten vorkommt, ist der Waldboden gesund. Neue Forstpflanzen aus anderen Erdteilen, haben bei uns kaum pilzliche Abbauer und passen nicht in dieses Schema. Sie verdrängen die artenreichen Lebensgemeinschaften, führen zur Eintönigkeit und Reizlosigkeit. Auch wenn Bäume in Reinkulturen gezogen werden, stellen sich diese Verdrängungsprozesse ein. Den ganzen Beitrag lesen »