Was ist die Ramsar-Konvention?

Wenn du das hier sagst, meinen die meisten Steirer, dass du dich versprochen hast. Ramsau-Konvention? Was das wohl wäre?

Nein die Ramsar-Konvention wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar von den Gründungsmitgliedern unterzeichnet. Dabei geht es den Mitgliedsstaaten um einen ernsthaften Schutz der Feuchtgebiete dieser Erde. Vor 40 Jahren ist auch Österreich beigetreten.


In Österreich gibt es über 20 ausgewiesene Ramsar-Gebiete. Auch in der Steiermark. Das bekannteste steirische Gebiet ist wohl die Lafnitz, der Grenzfluss zum Burgenland. Aber auch zahlreiche größere Moore sind auf der Liste. Und der Zustand der Gebiete ist leider immer noch Großteils maximal durchschnittlich. Es gibt nicht genug Geld zur Erhaltung und es gibt viele Interessen im Bezug auf die Nutzung.

Das wir zu dieser Feier eingeladen wurden, liegt an unserer nun schon fast 20jährigen Wiederholung der Ramsar-Wanderung rund um den 2. Februar an verschiedenen Stellen der Mur abwechselnd in 3 Staaten, Österreich, Slowenien und Kroatien im Rahmen des Mur-Schutz-Komitees.

Auch ein Kurzinterview wurde uns zugestanden und so konnten ich vor der europäischen Präsidentin Musonda Mumba und dem österreichischen Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, sowie den österreichischen Nationalparkdirektoren, der Donauliga und weiteren NGOs einen kurzen Einblick in unsere internationalen Tätigkeiten geben. Das wir einen Grundstein für das heutige Biosphären-Gebiet Grenzmur gelegt haben und die Bevölkerung sensibilisieren konnten, dürfen wir uns auf die Fahnen heften.




Einer, der unsere Bemühungen schon sehr lange begleitet, ist Ministerialrat Gerhard Bachler (G. Schwach). Ihm verdanken wir auch die Einladung zu diesem Event. Wir alle wünschen uns einen achtsameren Umgang mit unseren Flüssen, Seen, Mooren und Feuchtwiesen auch im Interesse eines umfassenden Klimaschutzes.
