
Das Murschutzkomitee traf sich zur Vorbegehung der Wanderstrecke für den heurigen Ramsartag, dem Tag der Feuchtgebiete, beim Schloss Obermureck (Trate). Entlang des Grenzpanoramaweges zwischen Trate und Cersak ging man streckenweise das erste Mal.

Es gibt lohnende Ziele, wie etwa die Aufweitung östlich, flussabwärts von Sladki Vrh. Hier darf sich die Mur im Außenbogen viel Schottermaterial holen um ihre Sohle zu stabilisieren.

Bei der Murfähre nach Weitersfeld sieht man, wie die heurige Wintertrockenheit den Fluss um über einen halben Meter absinken läßt. Die Fähre kann bei diesem Wasserstand nicht fahren.

Die Kraftwerke halten nicht nur das Flusswasser zurück, sie verhindern auch, dass Schotter ins untere Murtal gelangt. 5,6 Mio m³ in nur 40 Jahren seit dem Bau des Murkraftwerkes Spielfeld.

Über den Zerrberg geht es nach Cersak. Die Aussicht auf den Fluss ist Atemberaubend. Der Anstieg ist leicht, der Abstieg wird gesichert.

Im Auwald bei Cersak schließt ein Altarm an den Berg an, bevor man ins offene Agrarland kommt. Eine Ausleitungsstrekce für ein Industrie-Kraftwerk grenzt eine Insel zur Mur ab. Dort steht eine Deponie mit 200.000 m³ Müll. Unglaublich, dass diese Deponie mitten im Fluss genehmigt wurde.

Das Ende der Wanderung ist bei der Gasstation in Cersak. Dort wird es Verpflegung geben und von dort werden uns die Busse zurückbringen nach Trate.